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Nach langer Zeit

Ich wollte mich mal wieder nach sehr langer Zeit wieder an meinen Blog dranhängen, um euch mit meinen Gedanken und Geschehnissen bereichern, die mir in letzter Zeit widerfahren sind.
Da ich hier nun eine große Lücke zu füllen habe könnte der Text etwas länger ausfallen…
 
Es ist so vieles geschehen in der Zwischenzeit:  Abiball, Geburtstagsfeier, Ostern, Besuche bei meiner Verwandtschaft und na ja sonst eigentlich auch nichts, wenn ich ehrlich sein soll. Dabei habe ich mir so vieles vorgenommen, nur damit ich es nicht einhalte. Ich habe ellenlange To-Do-Listen erstellt. Am Anfang hält man sich noch daran, aber mittlerweile stehen auf meiner Liste so viele Dinge, die noch darauf warten durchgestrichen zu werden! Dabei habe ich endlos viel Zeit, die leider viel zu schnell davonrast. Ich habe mir so viel vorgenommen und doch zu viel Langeweile!
Eigentlich dürfte es sowas wie Langeweile gar nicht geben! Wenn man sich mal überlegt wie viel Dinge es gibt, die man machen kann. Es fängt schon bei „primitiven“ Dingen an, wie Haushalt führen. Wobei ja meiner Meinung nach Langeweile nicht dadurch entsteht, dass man nichts zu tun hat, sondern aus der Lustlosigkeit resultiert.  Aber ich denke, dass kennen wir alle ja.
 
Lange, lange habe ich mir überlegt, was ich in meinem neuen Blogeintrag schreiben könnte. Einen Gedanken hatte ich, als ich „Königin der Verdammten“ gelesen habe. Da gab es eine interessante Theorie, wie man der Welt Frieden bringt: Und zwar durch Gewalt. Klingt paradox und das ist auch. Akashas Idee war die Anzahl der Männer auf der Welt zu dezimieren, dann würde sich der Friede automatisch einstellen. Man könnte jetzt diese These mit pseudophilosophischen Argumenten ausweiten, jedoch sehe ich irgendwie keinen Sinn darin. Zumal ich der Auffassung bin, dass Akasha nicht nach dem ewigen Frieden auf Erden trachtete. Ich denke, sie wollte lediglich  von den Frauen als die Himmelsgöttin gesehen und verehrt werden.
 
Dann gäbe es noch meinen Abiball. Aber ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was ich davon groß berichten soll. Ich denke er unterscheidet sich nicht groß von anderen Bällen. Mädchen in schönen Kleidern (mein Kleid hatte übrigens die Farbe der unbefriedigten Frau, ich weiß auch nicht wie man darauf kommt diesem Thema eine Farbe zu widmen), pompöser Saal, riesiges Buffet, ziemlich viele Reden und natürlich die Zeugnisse, die man in die Hand gedrückt bekam.
Und irgendwie bin ich froh, dass alles vorbei ist. Das war symbolisch betrachtet ein neuer Abschnitt im Leben. Und so fühle ich mich auch. Wenn ich in die Zeit vor dem Abiball denke, dann kommt mir alles wie ein Traum vor… Und ich frage mich dann auch immer, war das damals wirklich ich?
 
In den Osterferien habe ich einen Spontanausflug nach Düsseldorf gemacht. Zuerst habe ich meine Großcousine und ihr kleines Baby besucht. Das ist wirklich unglaublich, dass so ein kleines Würmchen mit so kleinen Fingernägeln wirklich existiert und lebt! Und wenn es lacht, dann vergisst man einfach alles um sich herum. Alles Schlechte der Welt ist vergessen. Das Kinderlachen tritt in den Vordergrund und man ist total gefangen davon. Es ist einfach wie Magie! Ich wollte gar nicht mehr Nachhause, auch wenn der Kleine auch ziemlich laut werden kann und das vorzugsweise mitten in der Nacht!
Danach war ich noch bei meiner Tante, die hat mir und meiner Freundin Düsseldorf gezeigt (ich habe bestimmt schon 5 Stadtführungen durchgemacht, die meisten Dinge kenne ich schon auswendig und ab und zu durfte ich etwas zu bestimmten Sehenswürdigkeiten erzählen). Da ist dann auch etwas passiert!!! Ich habe mich ja schon immer gefragt, wann mir mal sowas passieren sollte. Im Fernsehen hat man das Gefühl, dass den Leuten sowas dauernd passiert und das wirklich jeder Mal erwischt wird. Doch jetzt waren wir an der Reihe. Und zwar sind meine Tante, meine Freundin und ich in eine Kamerafalle gelaufen.
Also, da waren so zwei dickere Menschen, die sich verhakt haben, sodass sie den Weg zu Brücke versperrten. Dabei fluchten die herum und taten so als ob die nicht mehr loskämen. Und ich dachte mir schon „Was sind das denn für Spaßvögel…“ Aber dann kam mir auch der Gedanken, dass wir ja in Düsseldorf sind und ich dann gleich: „Okay, wo ist die Kamera?“ Irgendwie bin ich schon ein wenig enttäuscht. Für den Fall, dass ich mal in eine Kamerafalle laufe hatte ich mir eigentlich mehr erhofft. Das hier war irgendwie gar nicht lustig…
Aber na ja, wer mich im Fernsehen sehen will, der kann ja mal im Oktober…irgendeinen Dienstag…irgendwann so nachmittags oder abends Pro7 einschalten. Vielleicht seht ihr mich da ja (ich zeige übrigens noch so ganz unverschämt in die Kamera, wenn die das nicht rausgeschnitten haben). Leider weiß ich nicht wie diese Sendung heißt…das war irgendwas mit „Comedy“…
Eigentlich wollte ich nach meinem Aufenthalt in Düsseldorf noch zu Kaddi und Timo fahren, aber leider war ich doch länger in Düsseldorf als ursprünglich geplant und irgendwie hatte ich keinen Plan wie ich dahin kommen sollte, da wir ja leider es versäumt haben Handynummern oder so auszutauschen und bla….alles voll dumm gelaufen. Trotzdem nochmal an dieser Stelle ein dickes großes Sorry, dass ich nicht kommen konnte!!! T.T
Die restlichen Osterferien habe ich dann bei meiner Cousine und meinem Cousin verbracht. Insgesamt waren das so ziemlich meine besten Osterferien, dich ich hatte, auch wenn es streng genommen für mich ja keine Ferien waren. Ich wäre am liebsten noch länger bei meinen Verwandten geblieben. Am liebsten hätte ich geheult als ich mein Zimmer betrat. Ich hasse mein Zimmer!
 
Wie bekämpft man Langeweile? Das ist wohl der Satz der mir am häufigsten durch den Kopf ging während der Zeit als ich Zuhause war. In erster Linie kommt da der Haushalt: Wäsche machen, Essen zubereiten, aufräumen, staubsaugen, putzen. Das nimmt schon mal viel Zeit in Anspruch! Die restliche Zeit füllt man mit anderen Dingen wie lesen, FFs kommentieren, Youtube, Videos drehen und schneiden, selbst Geschichten schreiben, Skizzen machen, joggen, Gitarre spielen.
Das hat einen Monat lang auch ganz gut geklappt. Doch irgendwann stinkt einem einfach alles und man gammelt wieder vor dem PC und fragt sich was man nur gegen diese schreckliche Langeweile tun kann!! Und man beneidet auf einmal die Leute die zur Schule gehen!
Vielleicht sollte ich es mal mit einer Schulsimulation probieren?? Eigentlich keine schlechte Idee. Wenn man das nur durchhalten würde.
 
Übrigens hat wieder die Mittelaltermarkt-Saison begonnen! Und ich war schon auf zwei Mittelaltermärkte. Hier ein kleines Bildchen, das vor ca. zwei Wochen gemacht wurde. Ist ein Schnappschuss mit mir und meinem Freund. Irgendwie mag ich das Bild!
 

So und jetzt noch Anliegen, dass mir wichtig ist. Es gibt da so eine Sache, die auf meiner To-Do-Liste steht und seit langem darauf wartet von mir endlich durchgestrichen zu werden:
 
Zombie-Walk
 
Da ja Zombies etwas an Popularität gewonnen haben und sich hier bestimmt der ein oder andere verrückte Mensch unter uns tummelt, wollte ich mal einen Aufruf zum diesjährigen Zombie-March in Frankfurt am Main starten. Ich will da unbedingt hin und ich habe mir bereits den Termin freigehalten. Allerdings steht noch gar nicht fest, ob mein Freund mitkommen kann. Und ich will ganz bestimmt nicht da mutterseelenallein unter hunderten Zombies rumlaufen. Deswegen versuche ich Leute aufzutreiben, die mit mir dahin wollen. Na ja, ich sehe eigentlich überhaupt keinen Grund, wieso man da nicht hin will. Jeder will dahin…die meisten wissen es nur noch nicht…
Na ja, die eigentliche Frage ist ja, ob man Zeit und Möglichkeit hat dahin zu kommen!
 
Also, wer Lust hat. Soll sich unbedingt bei mir melden!!!!!
31.5.09 21:39


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Danke!

-34 Geburtstagsgrüße bei wkw
-12 Geburtstagsgrüße in der CMC
-7  Geburtstagsgrüße mit Umarmung
-7  Geburtstagsgrüße per Telefon
-6  Geburtstagsgrüße per ICQ
-2  Geburtstagsgrüße im Nebelwaldforum
-1  Geburtstagsgruß bei myspace
-1  Geburtstagsgruß per SMS

Macht 70 Geburtstagsgrüße allein von gestern!

Gestern war wirklich ein schöner Geburtstag! Und ich möchte mich für all die Geburtstagsgrüße bedanken! Ich habe mich über jeden einzelnen Glückwunsch gefreut.

Danke an meine Familie: Martin(du gehörst für mich zur Familie), Anna, Harry, Nelly, Matze(du gehörst ja auch quasi schon zur Familie ^^), Lilli, Harry, Johannes, Emilia, Olga, Andreas, Olga, Susi, Elena, Waldemar

Ich weiß, dass einige verhindert waren, durch Arbeit, Krankheit und Umzug. Trotzdem Danke! Ihr seid immer für mich da und auf euch ist immer Verlass. Ihr seid die besten Menschen und ich bin froh euch zu meinem Familienkreis zu zählen!

Danke an alle meine Freunde, Bekannten, Sandkastenfreunde, ehemaligen Klassenkameraden und Stufenmitgliedern: Teddy(du bist von allen der Beste :-*), Raphael, Tanja, Nadine, Rita, Christina, Chouette, Gabi, Anna, Porno, Michael, Eda, Sabine, Anna, Janka, Angela & Sven, Bene, Lisa, Jacqueline, Stefanie, Nadja, Deborah, Gesine, Alexandra, Kathrin, Sarah, Eugen, Lukas, Marinette, Max, Julchen, Richard, Stulzi, Andrea & Gerd, Josef, Verena, Oli, Tim, Doro

Danke an alle, die ich aus dem Internet kenne, auch wenn ich schon einige im RL kennengelernt habe und manche auch mehr als nur "Internetfreunde" sind: Ferdi <3, Eva, Vera, Merlin, Kevin, Timo, Krüml, Tim, Jas, Meli, Vaniso, Toady.Fatality, Sunny, freak und Tusai
24.3.09 13:06


Abi 09

Ich möchte meine Leser darauf aufmerksam machen, dass dieser Eintrag vielleicht nicht gerade sehr tiefgründig sein wird und es an sinnvollen Inhalten und korekter Rechtschreibung mangeln könnte.

Die liegt zum einen darane, dass ich nicht ganz so nüchtern bin und zum anderen... ICH HABE ABITUR, ICH DARF DAS!!!

Also einleitend wollte ich eigentlich was anderes schreiben, aber das hole ich jetzt nach. Mir ist letztens durch den Kopf gegangen, dass es immer bestimmte Ereignisse im Leben gibt, die das Leben erst lebenswert machen. Es müssen noch nicht mal große Dinge sein. Es sind einfach Ereignisse, die jedes Leben individuell erscheinen lässt. Zwei solcher Ereignisse hatte ich diese Woche.

Das erste war am Montag. Ich stand an jenem Tag draußen vor der Schule und unterhielt mich mit zwei Kameradinnen, bis plötzlich Schweigen eintrat. Dieses Schweigen wurde verursacht durch einen Mann, der auf uns zukam. Meine Kameradin künidgte mir das Erscheinen dieser Person noch an, indem sie "Da ist er..." sagte. Ich drehte mich um, sah aber keinen. Erst als diese Person ganz nah an uns heran kam, konnte ich identifitieren, um wen es sich handelte und wen meine Kameradin mit "er" meinte. Diese Person war niemand geringeres als Thomas Anders, dem ehemaligen Sänger und Ex-Bandmitglied von Modern Talking. Herr Anders schaute uns an (hey das war das erste mal in meinem Leben, dass er mich angeschaut hat!) und man konnte sich deutlich ein "WTF" auf seiner Stirn denken, mit so einem Blick wie er uns anstarrte. Ich vermute mal ihn schien unsere aufgemalten Bärte in unseren Gesichtern zu irritieren. Als er gerade an uns vorbei war brachen wir in Gelächter aus. Das war echt sooo geil, ihr hättet mal sein Gesicht sehen müssen. Wir haben echt soooo gelacht.

Und heute...naja ...war ein verdammt emotionaler Tag. Nicht nur für mich, sondern von vielen. Und heute wäre ich auch fast drei mal in Tränen ausgebrochen.

Wir hatten heute unseren letzten Schultag und unsere Lehrerin aus dem Deutsch LK hat eine wirklich schöne Abschiedsstunde vorbereitet. Am Ende sollten wir auf einem Zettel schreiben, was wir alles aus unserem Deutschkurs mtgenommen haben und wie wir gewachsen sind (das Thema der Stunde waren Samen und Blumen). Und schon da merkte ich wie meine Hand beim Schreiben zitterte. Als wir unsere Zettel abgaben hat jeder von uns ein Geschenk bekommen. Es waren Blütensamen und jeder hat eine Sorte bekommen, wo meine Lehrerin meinte, dass es zu einem passen würde mit lieben wünschen und den Texten, die sie uns vorgelsen hat. Ich habe Samen für Sonnenblumen bekommen. Und mir standen wirklich die Tränen schon in den Augen, aber ich konnte sie noch gerade so runterschlucken.
Es gibt einfach Lehrer, die werden einem richtig fehlen. Klingt vielleicht wie der Spruch einer Streberin, aber manchmal begegnet man Menschen, die wirkliche bei einem einen gewissen Eindruck hinterlassen. Und das können auch Lehrer sein.

Und dann als wir unsere Abiturergebnisse bekamen. Ich war total nervös und mir war richtig schlecht. Als mein Name aufgerufen wurde lächtelte mich der Kerl an, der halt die Ergebnisse ausgeteilt hatte und schüttelt meine Hand ich schweife kurz mit den Augen über mein Blatt und jaaaaahhhh bestanden!!!

Also, man braucht ja mindestens 100 Punkte. Wenn man weniger hat, kann man noch eine mündliche Nachprüfung machen und esgibt ja immer noch das mündliche Abitur, wo man ja auch nochmal Punkte sammeln kann. Na ja, ich habe ja schon meine Punkte zusammen und somit habe ich quasi schon mein Abitur und ich kann chillig ins Mündliche gehen.

Na ja, leider gibt es immer ein paar denen noch ein paar Punkte fehlen und in dem Fall war es bei einer Kameradin neben mir so. Die war so verzeifelt und ins in Tränen ausgebrochen und ich konnte mich über meine Ergebnisse gar nicht richtig freuen. Am liebsten hätte ich mit ihr geheult.

Erst als ich draußen war und mich der jubelnden Maße anschloss, habe ich erst mal einen kleinen Freudentanz gemacht und mich total gefreut und ja, hätte auch wieder am liebsten geheult, nur diesmal aus Freude. Da kam auch mein Biolehrer und meine Mathematiklehrerin und haben mir gratuliert. Mein Biolehrer sogar zwei mal. Die haben sich auch gefreut (na ja in Naturwissenschaften bin ich irgendwie nicht gut). Es ist einfach ein soo geiles Gefühl in dem Moment, wo man realisiert, dass man sein Abi in der Tasche hat. Man kommt sich einfach richtig geil vor.

Mir ist wieder eine kleine Geschichte eingefalln, die uns unsere Religionslehrerin am Dienstag vorgelesen hat. Ich finde sie richtig gut und irgendwie tröstlich. Und irgendwie vestehe ich sie erst jetzt richtig. Aber das verschiebe ich mal. Ich glaube ich bin nicht in der Lage dazu.

Auch wenn ich merke wie mein Alkoholpegel wieder sinkt.

Jetzt muss erst mal gefeiert werden! Hab mich mit ein paar Leuten verabredet und ja, wir lassen es richtig krachen...=)
5.3.09 16:58


Edward

Ich bin in letzter Zeit verdammt unproduktiv, weshalb es immer noch keine Traumgeschichte gibt. Dafür aber eine alte Geschichte! Oder sagen wir besser, einen kleinen Ausschnitt einer Geschichte.

Wir beginnen dennoch mit dem Thema, mit dem ich meinen ersten Blogeintrag gestartet habe. Und ich muss gleich gestehen, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts über die Geschichte über Bella und Edward wusste.
Ich habe es aber nachgeholt. Innerhalb von drei Tagen habe ich den ersten Teil der Twilight-Saga "Bis(s) zum Morgengrauen" fertig gelesen und kann jetzt endlich mitreden.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Vor allem da man sich von einem Edward mehr erhofft. Das liegt denke ich daran, dass der Name "Edward" seit Kindsbeinen eine sehr große Bedeutung für mich hat. Mich stört ein wenig, dass die Charaktere (und gerade Edward) nicht sehr tiefgründig sind. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, da ich noch von Anne Rices Vampiren geprägt bin oder vielleicht werden die Charakteren ja im Verlauf der anderen Romanen etwas interessanter und tiefgründiger...

Edward.

Warum musste Stephanie Meyer ausgerechnet diesen Namen wählen? Der Vampir der alles kann... Er ist perfekt! Ach, ich hasse solche Charakteren. Schön, stark, charmant, kann alles! Langweilig!!!

Machen wir einen kleinen Ausflug in meine Kindheit.

Als ich noch klein war teilten ich und meine Schwester uns ein Zimmer. Das war eigentlich immer sehr schön. Im Grunde waren wir wie Seelenverwandte. Wir mussten keine Worte gebrauchen, um uns zu verstehen. Wir waren uns in vielen Dingen sehr ähnlich.
So hatten wir zum Beispiel nachts immer richtig Angst auf Toilette zu gehen. Wir hatten keine Angst vor der Nacht oder der Dunkelheit. Wir hatten Angst vor dem was da lauerte...
Wir haben nie darüber gesprochen, aber wir spürten beide, dass da etwas war. Irgendwas saß da im Schaukelstuhl im Büro. Und wenn wir das Bedürfnis hatten unsere Blase zu entlehren, führte kein Weg an diesem Zimmer vorbei. So ergriff uns immer die nackte Panik, wenn wir an diesem Zimmer vorbei gehen mussten. Meistens machte ich meine Augen zu und rannte an der Tür vorbei.
Dieses Erlebnis habe ich mal vor einiger Zeit in einer Geschichte aufgegriffen. Hier ein kleiner Ausschnitt:
Zitat:
Schwarze Augen starrten sie an.
Erschrocken blieb sie stehen und starrte zurück. Am liebsten wollte sie schreien, doch ihr Körper war starr vor Schreck. Nur ihr Herz pochte wild und laut, als wollte es aus dem Brustkorb springen. Wie beim ersten Mal dauerte es eine kleine Ewigkeit bis sich einer der beiden wieder regte. Und genau wie beim letzten Mal war es wieder Lucina, die sich regte. Doch diesmal waren es nicht ihre Beine, die sie zurück in ihr Bett trugen. Diesmal war es ihr Mund, der stottern Worte formte.
„Wer bist du?“ kam es stotternd aus ihrem Mund. Ihr ganzer Leib bebte vor Angst oder Kälte, sie wusste es nicht genau. Vielleicht beides?
„Warum kannst du mich sehen?“ kam es als Antwort aus der Richtung, wo der Mann saß und warf so eigentlich nur noch eine zweite unbeantwortete Frage in den Raum. Seine Stimme war tief und irgendwie unheimlich. Sie klang unnatürlich, wie aus einer anderen Welt. Lucina hatte noch nie so eine Stimme gehört.
„Ich weiß es nicht“, murmelte Lucina kaum hörbar. Wieder starrten sich beide an. Als der Mann nicht auf Lucinas Frage antworten zu wollen schien, unterbrach sie noch einmal die Stille.
„Ich nenne dich dann einfach Edward“, sagte sie diesmal ohne zittrige Stimme. Auf einmal hatte sie keine Angst mehr vor diesem Mann.
Der Mann machte darauf ein merkwürdiges Geräusch, dass sie irgendwie wie ein Grunzen anhörte, als er darauf erwiderte: „Der Name klingt irgendwie...“ Er dachte kurz nach und beendete seinen Satz: „...lächerlich!“
Meine Schwester und ich kamen einige Zeit später tatsächlich auf die Idee diesem Etwas im Schaukelstuhl einen Namen zu geben. Und ganz spontan wurde es Edward getauft. Irgendwie kam kein anderer Name in Frage!
Als das Etwas einen Namen bekam, hatten wir nie wieder Angst vor "Edward". Die Furcht ist verpufft...hat sich in Rauch aufgelöst.
Mit dem Namen Edward bekam dieses Wesen, dass immer unsichtbar war, eine Gestalt. Es hatte auf einmal ein Gesicht. Nicht nur das. Es bekam eine Vergangenheit und einen Charakter, sogar eine Stimme.
Ist schon komisch, wir Menschen fürchten uns meistens vor dem Unbekannten. Sobald man glaubt das Unbekannte zu kennen ist die Angst wie weg gepustet.
Edward wurde unser "Hausgeist" unser "unsichtbarer Freund", wenn nicht sogar unser Beschützer. Immer wenn irgendwas seltsames passierte, dann war es Edward, der seinen Schabernack trieb.

Ich war mir erst unsicher was Edward in meiner Geschichte für ein Wesen darstellen sollte.
Ein Geist? - Langweilig!
Ein Vampir aus einer Parallelwelt? - Genau das Richtige!

Und dann kommt dieser perfekte, teenieumschwärmte Vampir Edward aus der Twilight-Reihe!!! Jeder würde meinen Edward mit diesem Edward vergleichen, auch wenn sie sich verdammt noch mal unterscheiden.
Wer würde nicht denken "Ein Vampir namens Edward??? Kommt mir sehr bekannt vor!" oder "Nur eine Kopie von Stephanie Meyer".

Ah...blöder Konflikt. Vielleicht rege ich mich umsonst und total unnötig auf. Aber trotzdem. Man kann sich ja mal bissel hier Luft machen.

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Hier lasse ich mal ein wenig Platz für meine mädchenhaften Albernheiten:

Am Sonntag ist in Koblenz in der Druckluftkammer venizianischer Maskenball!!!!!!!!!!! Wuuhaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!
Ich will da hin!!!
Ich brauche....eine Maske.....und Schuhe! Sofort!
Und mein Freund muss auch mit. Ich stell mir gerade alles ganz bildlich vor. Er in Rüschenhemd und Gehrock! Schade dass die langen Haare ab sind.

Dafür bleibt immer noch sein Duft...es ist wie eine Droge für mich. Meine ganz persönliche Droge.
Ernsthaft. Ich liebe es mein Gesicht in seine Halsbeuge zu schmiegen und seinen Duft ein zu atmen. Dort riecht er wirklich am besten. Solltet ihr auch mal bei eurem Partner probieren. Wenn man nichts riecht, dann stimmt was nicht.
19.2.09 22:50


"Was wäre wenn...?"

Heutiges Thema: "Operation Walküre"

Ja, meine Traumgeschichten werden noch kommen, keine Sorge!

Eigentlich hatte ich vorgehabt das alte Thema (Anne Rices Vampiere) ein wenig auszuführen. Aber derzeit beschäftigt mich das oben genannte Thema mehr.
Ich glaube ich habe ein Faible für Kriegsfilme/ Historienfilme (und für Männer in Uniform!). "Der Untergang" hat mich auch total gefesselt. Und bei "Operation Walküre" saß ich im Kino und fieberte richtig mit. Innerlich habe ich so sehr gehofft, dass alles klappt, obwohl ich genau wusste wie er enden würde. Ach ja, gestern meinte irgendjemand vor dem Kino cool sein zu müssen, indem er einen Spoiler kund tut. "Am Ende stirbt Hitler", war seine Meinung... Hmm, ja, Hitler stirbt tatsächlich am Ende, aber nicht am Ende des Films. Ich denke das Kerlchen war sich über den Inhalt des Films nicht ganz bewusst oder hatte das Stauffenberg-Attentat in eine falsche Zeit eingeordnet.
Jedenfalls habe ich mich am Ende gefragt, was wäre eigentlich gewesen, wenn das Attentat geglückt wäre? Ich denke solche fragen haben sich sehr viele gestellt. Und eigentlich stellt sich doch jeder mal so ähnliche Fragen. Wie zum Beispiel, was wäre wenn ich auf eine andere Schule gegangen wäre? Oder was wäre wenn ich nie diese Person kennengernt hätte?
Man kann wirklich nur spekulieren. Ich denke schon, dass es weniger Blutvergießen gegeben hätte, wenn das Attentat geglückt wäre. Wobei ich nicht sicher bin, ob der Krieg so schnell geendet hättet. Hätte Russland sich auf einen Friedensvertrag eingelassen? Und wenn ja, was wäre eigentlich aus Deutschland geworden? Hätten wir dieselbe Demokratie, die wir heute haben? Die DDR hätte es möglicherweise nie gegeben...
Wäre es zu einer Denazifizierung gekommen?
Fragen über Fragen, man versucht sich auszumalen, was aus Deutschland geworden wäre und instinktiv glaubt man irgendwie, dass alles besser gewesen wäre. Ich denke man muss da sehr vorsichtig sein. Wäre es wirklich besser für Deutschland gewesen? Wer weiß schon was passiert wäre? Man kann eigentlich nur sagen, dass alles anders wäre.
Und was man auch sehr oft vergisst ist welchen Einfluss das auf einen persönlich hätte. Meine Oma war zu der Zeit ein kleines Mädchen gewesen und lebte in einem deutschen Dorf in der Ukraine (das gehörte damals trotzdem zur UdSSR). Als dann die deutschen Soldaten einmarschierten war das Stauffenberg-Attentat schon längst geschehen. Jedenfalls wurde meine Oma von den Deutschen nach Berlin gebracht. Als die Russen einmarschierten und den Krieg gewannen wurden alle Russlandsdeutsche wieder nach Russland verschleppt. Meine Oma kam so nach Sibirien. Was weiter geschah ist jetzt nicht wichtig.
Nehmen wir an das Attentät wäre erfolgreich gewesen und der neue Kanzler hätte es geschafft mit den Alliierten einen Friedensvertrag auszuhandeln, dann wären höchstwahrscheinlich niemals die deutschen Soldaten in das Dorf meiner Oma vorgedrungen. Vielleicht wäre meine Oma in der Ukraine geblieben, vielleicht wäre sie sogar doch noch nach Deutschland gekommen (halte ich für unwahrscheinlich). Aber man könnte annehmen, dass meine Oma einen anderen Mann kennengelernt hätte und mein Vater nie das Licht der Welt erblickt hätte. Somit würde ich jetzt und hier gar nicht existieren. Ich würde jetzt nicht diese Gedanken in diesem Blog eintippen...
Ein merkwürdiger Gedanke. Es könnte aber auch sein, dass es mich doch noch gäbe, nur irgendwie anders. Ich wäre nicht die Erika, die ich bin. Ja, mein Name wäre möglicherweise sogar nicht Erika.
Und ich sitze hier und schreibe das alles nur weil man damals beschloss die Sitzung in die Baracke zu verlegen, womit die Sprengladung nicht die erhoffte Wirkung zeigte.
Und um ehrlich zu sein...es kommen noch viele solcher merkwürdigen Zufälle hinzu, sodass es überhaupt möglich ist, dass ich hier sitze.

Das Ganze könnte man eigentlich in allen Dingen überdenken. Und sich dazu die banalsten Dinge überlegt. Ich halte es jeoch etwas übertrieben, wobei es allerdings auch Spaß machen kann. Zum Beispiel: Man hat es verdammt eilig und man muss bei einer roten Ampel stehen bleiben. Man ärgert sich tierisch darüber. Aber was wäre wenn ich ein paar Minuten früher da gewesen wäre und die Ampel noch grün wäre? Vielleicht hätte man an der nächsten Kreuzung einen Unfall gebaut, weil jemand das Vorfahrtsschild übersehen hätte...So banal und dennoch könnte sowas passieren...

Der Film ist meiner Meinung wirklich sehr gut gelungen und es lohnt sich auf jeden Fall, sich ein wenig mit der Geschichte zu beschäftigen. Klar, man hat schon mal was von dem Stauffenberg-Attentat gehört und das wars dann auch. Aber man merkt erst, wenn man sich etwas näher damit beschäftigt, dass der Herr Stauffenberg nicht nur irgendein mutiger Attentäter war, sondern ein verdammt gerissener Mann war.
Was auch Goebbels mal anmerkte:

Zitat:
"Der Stauffenberg, allerdings, das war ein Kerl! Um den ist es beinahe schade. Welche Kaltblütigkeit, welche Intelligenz, welch eiserner Wille! Unbegreiflich, daß er sich mit dieser Garde von Trotteln umgab."
Stauffenberg kommt auf jeden Fall auf die To-do-Liste der Persönlichkeiten, mit denen ich mich noch näher auseinandersetzen möchte!
8.2.09 23:01


Gefangen in einer Welt mit schwulen Vampieren

Vor kurzem habe ich den zweiten Teil der "Chronik der Vampire" von Anne Rice gelesen und ich bin gefangen in ihrer Welt. Bestimmt kennen einige dieses Gefühl. Man ist so fasziniert von den Charakteren, dass man sich wünscht sie wären real. Nein, man wünscht es sich nicht, man begehrt sie. Man will nicht nur, dass sie wirklich existieren, man möchte, dass sie genau vor einem erscheinen! Mit aufrichtiger Sehnsucht schwelgt man Fantasien nach, wie sich bestimmte Figuren vor einem materialisieren.
Ich will sie vor mir sehen. Will ihre blasse Haut berühren, ihnen in die Augen blicken und ihre Geschichten darin lesen. Will sie umarmen, küssen und lieben, so wie sich Lestat und Louis leben. Es ist ein wenig falsch zu sagen, sie wären schwul. Ihre Beziehung ist nicht von sexueller Natur und dennoch lieben sie sich und das ist einfach so herrlich!
Man kommt sich ein wenig wie ein kleiner Armand vor. Man wünscht sich, dass Louis und Lestat einem ihre Liebe schenken. Schon als ich den Film "Interview mit einem Vampir" gesehen habe ist mir diese sonderbare Bindung aufgefallen. Und ich war entzückt. Ich weiß nicht ob es das richtige Wort ist. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, dass sich in mir ausbreitete, als ich in den letzten Tagen die Bücher gelesen habe. Ich suche noch immer nach den richtigen Worten...ich kann es einfach nicht erklären...vielleicht sollte ich es aufgeben.
Schade eigentlich, denn ich würde gerne dieses Gefühl an euch weitergeben, damit man es nachvollziehen kann. Es ist wie ein Zauber, ja ich denke das trifft es am besten von allen.


Am liebsten würde ich noch mehr über Annes Rices Vampire erzählen, aber ich will da keinem die Spannung nehmen, für den Fall, dass es hier noch wechle gibt, die dieses Gefühl selbst nachvollziehen möchten und nach dem Buch greifen.
3.2.09 21:31


Twilight und Träume

So, ich habe jetzt mein schriftliches Abitur hinter mir. Demnächst wird noch das mündliche folgen. Ich habe keine Ahnung wie es gelaufen ist, ich stehe dem eher mit geschmischten Gefühlen gegenüber. Ich warte jetzt auf die Ergebnisse. Mir ist es einfach nur wichtig, dass ich bestanden habe. Punkt.

 

Nun zu einem völlig anderem Thema:

TWILIGHT!!! (oh welch Überraschung, ok für welche, die den Titel nicht gelesen haben ist es vielleicht eine Überraschung!)

Twilight oder die Biss-Reihe hat ja mitlerweile einen ziemlich populären Status erreicht. Mit Bedauern musste ich beobachten, wie bei diversen FF-Seiten die Herr der Ringe - Rubrik seinen Platz räumen musste und von Twilight verdrängt wurde, da immer mehr Leute FFs zu Bella und Edward schreiben. In Bestsellerlisten ist die Twilight-Saga gleich zwei mal vertreten und demnächst kommt auch noch der vierte Band raus. Außerdem ist ja inzwischen auch der Film rausgekommen. Zu diesem besagten Film habe ich bei Youtube eine Art "Vorschau" oder "Making Of" gesehen und dies ist der Grund wieso es sich in meinem Blogeintrag um Twilight handelt, obwohl ich die Geschichte gar nicht kenne!

Bei der Vorschau habe ich dann erfahren, dass Stephanie Meyer, die Autorin des Buches, die Idee zu dieser Geschichte durch einen Traum kam. Ich kenne jetzt die Szene nicht genau, jedenfalls geht es darum, dass Bella und Edward in einem Wald irgendein Gespräch führen. Dies gab ihr dann den Anlass diese Szene auszubauen, da sie wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht. Sie selbst hat ja mit einem Erfolg selbst nicht gerechnet.

Als ich das hörte, dachte ich mir  "Wohahuwowihui". Ich will auch! Ich nehme einen meiner Träume und schreibe darüber auch so ein Buch und werde erfolgreich damit! 

Hier habe ich jetzt mal drei meiner Träume aufgelistet, die mich im Nachhinein schon ein wenig beschäftigt haben und aus denen man eventuell eine Geschichte machen könnte:

- Eine ältere Frau, die gleich um die Ecke wohnte hatte sich eine Kuh angeschafft. Diese Kuh stand auf der Wiese in ihrem Garten und war friedlich am wiederkauen. Meine Schwester und ich gingen am Gartenzaun vorbei und trieben unseren Schabernak. Denn dies war keine gewöhnliche Kuh! Denn immer wenn man MILCH rief, ist diese total ausgeflippt, hat wild um sich getreten und rumgemuht...

-Ich befand mich in einer kleinen Wohnung mit einigen Freunden. Wir waren alle Kinder und spielten in der Wohnung. Jedoch war dies eine fremde Wohnung. Wie kamen wir da hinein? Ganz einfach. Wir hatten so einen Geisterclan als Freunde, die verschlossene Türen öffnen konnten, indem sie in die Hände klatschten, daraufhin fiel so ein Kranz runter und die Tür öffnete sich wie durch Geisterhand (im wahrsten Sinne des Wortes). In der Wohnung befand sich noch eine verschlossene Tür, die wir beim Spielen entdeckten. Als unsere Geisterfreunde diese öffneten kamen da plätzlich BÖSE Geister raus. Die haben wir dann jedoch mit bloßen Händen zerstört: Wir haben einfach mit beiden Händen versucht die Geister zu erwischen (so wie man versucht Fliegen in der Luft zu erwischen) und die sind dann darauf geplatzt wie Luftballons. Übrig blieben dann zum Schluss nur schwarze Fetzen, die auf dem boden verteil rumlagen. Plötzlich kam die Besitzerin in die Wohnung, die schien uns jedoch aus unerklärlichen Gründen zu ignorieren...

-Ich befand mich auf einer großen Familienfeier und trug ein weißes Kleid (wann hab ich in meinem Leben das letzte mal ein weißes Kleid getragen??). Die Feier fand im Freien statt. Es gab ein Riesiges Buffet und alle hatten Spaß. Ich setzte mich auf eine Schaukel und schaukelte wild umher. Plötzlich stürzte ich von der Schaukel und war tot. Das hat mir aber irgendwie nichts ausgemacht und ich hab dann (als Geist?) mir einen Kirschkuchen vom Buffet genommen und diese darauf verzehrt.

 

Ja, das waren jetzt meine drei Träume. Vielleicht habt ihr ja Ideen, was man daraus machen könnte und teilt sie mir als Kommentar mit. Ich werde dann das nächste mal posten, was ich mir so zu gedacht habe und was ich vielleicht daraus machen würde. 

Freu mich schon auf eure Ideen!

 

20.1.09 17:53


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