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Edward

Ich bin in letzter Zeit verdammt unproduktiv, weshalb es immer noch keine Traumgeschichte gibt. Dafür aber eine alte Geschichte! Oder sagen wir besser, einen kleinen Ausschnitt einer Geschichte.

Wir beginnen dennoch mit dem Thema, mit dem ich meinen ersten Blogeintrag gestartet habe. Und ich muss gleich gestehen, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts über die Geschichte über Bella und Edward wusste.
Ich habe es aber nachgeholt. Innerhalb von drei Tagen habe ich den ersten Teil der Twilight-Saga "Bis(s) zum Morgengrauen" fertig gelesen und kann jetzt endlich mitreden.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Vor allem da man sich von einem Edward mehr erhofft. Das liegt denke ich daran, dass der Name "Edward" seit Kindsbeinen eine sehr große Bedeutung für mich hat. Mich stört ein wenig, dass die Charaktere (und gerade Edward) nicht sehr tiefgründig sind. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, da ich noch von Anne Rices Vampiren geprägt bin oder vielleicht werden die Charakteren ja im Verlauf der anderen Romanen etwas interessanter und tiefgründiger...

Edward.

Warum musste Stephanie Meyer ausgerechnet diesen Namen wählen? Der Vampir der alles kann... Er ist perfekt! Ach, ich hasse solche Charakteren. Schön, stark, charmant, kann alles! Langweilig!!!

Machen wir einen kleinen Ausflug in meine Kindheit.

Als ich noch klein war teilten ich und meine Schwester uns ein Zimmer. Das war eigentlich immer sehr schön. Im Grunde waren wir wie Seelenverwandte. Wir mussten keine Worte gebrauchen, um uns zu verstehen. Wir waren uns in vielen Dingen sehr ähnlich.
So hatten wir zum Beispiel nachts immer richtig Angst auf Toilette zu gehen. Wir hatten keine Angst vor der Nacht oder der Dunkelheit. Wir hatten Angst vor dem was da lauerte...
Wir haben nie darüber gesprochen, aber wir spürten beide, dass da etwas war. Irgendwas saß da im Schaukelstuhl im Büro. Und wenn wir das Bedürfnis hatten unsere Blase zu entlehren, führte kein Weg an diesem Zimmer vorbei. So ergriff uns immer die nackte Panik, wenn wir an diesem Zimmer vorbei gehen mussten. Meistens machte ich meine Augen zu und rannte an der Tür vorbei.
Dieses Erlebnis habe ich mal vor einiger Zeit in einer Geschichte aufgegriffen. Hier ein kleiner Ausschnitt:
Zitat:
Schwarze Augen starrten sie an.
Erschrocken blieb sie stehen und starrte zurück. Am liebsten wollte sie schreien, doch ihr Körper war starr vor Schreck. Nur ihr Herz pochte wild und laut, als wollte es aus dem Brustkorb springen. Wie beim ersten Mal dauerte es eine kleine Ewigkeit bis sich einer der beiden wieder regte. Und genau wie beim letzten Mal war es wieder Lucina, die sich regte. Doch diesmal waren es nicht ihre Beine, die sie zurück in ihr Bett trugen. Diesmal war es ihr Mund, der stottern Worte formte.
„Wer bist du?“ kam es stotternd aus ihrem Mund. Ihr ganzer Leib bebte vor Angst oder Kälte, sie wusste es nicht genau. Vielleicht beides?
„Warum kannst du mich sehen?“ kam es als Antwort aus der Richtung, wo der Mann saß und warf so eigentlich nur noch eine zweite unbeantwortete Frage in den Raum. Seine Stimme war tief und irgendwie unheimlich. Sie klang unnatürlich, wie aus einer anderen Welt. Lucina hatte noch nie so eine Stimme gehört.
„Ich weiß es nicht“, murmelte Lucina kaum hörbar. Wieder starrten sich beide an. Als der Mann nicht auf Lucinas Frage antworten zu wollen schien, unterbrach sie noch einmal die Stille.
„Ich nenne dich dann einfach Edward“, sagte sie diesmal ohne zittrige Stimme. Auf einmal hatte sie keine Angst mehr vor diesem Mann.
Der Mann machte darauf ein merkwürdiges Geräusch, dass sie irgendwie wie ein Grunzen anhörte, als er darauf erwiderte: „Der Name klingt irgendwie...“ Er dachte kurz nach und beendete seinen Satz: „...lächerlich!“
Meine Schwester und ich kamen einige Zeit später tatsächlich auf die Idee diesem Etwas im Schaukelstuhl einen Namen zu geben. Und ganz spontan wurde es Edward getauft. Irgendwie kam kein anderer Name in Frage!
Als das Etwas einen Namen bekam, hatten wir nie wieder Angst vor "Edward". Die Furcht ist verpufft...hat sich in Rauch aufgelöst.
Mit dem Namen Edward bekam dieses Wesen, dass immer unsichtbar war, eine Gestalt. Es hatte auf einmal ein Gesicht. Nicht nur das. Es bekam eine Vergangenheit und einen Charakter, sogar eine Stimme.
Ist schon komisch, wir Menschen fürchten uns meistens vor dem Unbekannten. Sobald man glaubt das Unbekannte zu kennen ist die Angst wie weg gepustet.
Edward wurde unser "Hausgeist" unser "unsichtbarer Freund", wenn nicht sogar unser Beschützer. Immer wenn irgendwas seltsames passierte, dann war es Edward, der seinen Schabernack trieb.

Ich war mir erst unsicher was Edward in meiner Geschichte für ein Wesen darstellen sollte.
Ein Geist? - Langweilig!
Ein Vampir aus einer Parallelwelt? - Genau das Richtige!

Und dann kommt dieser perfekte, teenieumschwärmte Vampir Edward aus der Twilight-Reihe!!! Jeder würde meinen Edward mit diesem Edward vergleichen, auch wenn sie sich verdammt noch mal unterscheiden.
Wer würde nicht denken "Ein Vampir namens Edward??? Kommt mir sehr bekannt vor!" oder "Nur eine Kopie von Stephanie Meyer".

Ah...blöder Konflikt. Vielleicht rege ich mich umsonst und total unnötig auf. Aber trotzdem. Man kann sich ja mal bissel hier Luft machen.

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Hier lasse ich mal ein wenig Platz für meine mädchenhaften Albernheiten:

Am Sonntag ist in Koblenz in der Druckluftkammer venizianischer Maskenball!!!!!!!!!!! Wuuhaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!
Ich will da hin!!!
Ich brauche....eine Maske.....und Schuhe! Sofort!
Und mein Freund muss auch mit. Ich stell mir gerade alles ganz bildlich vor. Er in Rüschenhemd und Gehrock! Schade dass die langen Haare ab sind.

Dafür bleibt immer noch sein Duft...es ist wie eine Droge für mich. Meine ganz persönliche Droge.
Ernsthaft. Ich liebe es mein Gesicht in seine Halsbeuge zu schmiegen und seinen Duft ein zu atmen. Dort riecht er wirklich am besten. Solltet ihr auch mal bei eurem Partner probieren. Wenn man nichts riecht, dann stimmt was nicht.
19.2.09 22:50
 


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(22.2.09 19:29)
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